Presseausweis
Der Antrag für den Presseausweis 2010 liegt der September-Ausgabe unserer Zeitschrift M Menschen Machen Medien bei oder kann ab 15. September hier heruntergeladen werden. Versand ab 1. Dezember 2009.
2010 gibt es wieder einen neuen Presseausweis - dann ohne die Unterschrift der Innenminister. Aber: Der Presseausweis bleibt ein wichtiges Recherchewerkzeug für alle hauptberuflich tätigen Journalistinnen und Journalisten. Denn der Presseausweis von dju, DJV, BDZV, VDZ, Freelens und VDS ist der Ausweis für die Profis.
Der neue Presseausweis 2010 ist klein, handlich, fälschungssicher , gelb – und mit keinem anderen zu verwechseln, denn er ist auch markenrechtlich geschützt. Ab Oktober kann er wieder bei den Bezirksbüros (in NRW)) des Fachbereichs Medien in ver.di beantragt werden.
Der Presseausweis ist ein Recherchewerkzeug, das professionellen Journalisten ihre Arbeit erleichtern soll. Er dient als Legitimation gegenüber Behörden und Polizei, Messegesellschaften und sonstigen Unternehmen. Auf der Rückseite steht ab 2009 deshalb eindeutig: „Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe. Die Behörden sind nach Maßgabe der Landespressegesetze verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Institutionen und Unternehmen werden gebeten, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen.
Der Presseausweis soll den/die Ausweisinhaber/in in der Wahrnehmung seines/ihres Auskunftsrechtes unterstützen. Er weist den/die Inhaber/in des Presseausweises als hauptberuflich tätige/n Journalisten aus. ..."
Ansonsten bleibt es bei dem Ausweis, auf den sich die ausstellenden Organisationen 2006 geeinigt haben und der allen Ansprüchen an Haltbarkeit, Lesbarkeit und Fälschungssicherheit genügt. Eine stabile Plastikkarte, mit verschiedenen Sicherheitsmerkmalen wie Guillochendruck, Microschrift, Fluoreszenz, Hologramm u.a. versehen, wird jährlich neu mit wechselnder Farbgestaltung und groß aufgedruckter Jahreszahl ausgestellt. Dafür muss jährlich ein neuer Antrag gestellt werden. Auch wenn man schon Inhaber eines Presseauweises war, muss mit dem neuen Antrag die andauernde hauptberufliche journalistische Tätigkeit erneut nachgewiesen werden.
Das Antragsformular 2010 zur Ausstellung eines Pressausweises kann im Internet heruntergeladen werden.
Mitglieder von ver.di/dju aus NRW schicken ihren unterschriebenen Antrag mit allen erforderlichen Unterlagen (Nachweis, Foto) an den für sie zuständigen ver.di Bezirksfachbereich Medien, Kunst und Industrie (Kölner Anschriften siehe unten).
Da mit sehr vielen von Anträgen zum Jahresende zu rechnen ist, bitte die Presseausweise schon jetzt zu beantragen, damit die Bearbeitung frühzeitig erfolgen kann. Die fertigen Ausweise werden ab 1. Dezember 2009 in der Reihenfolge des Eingangs der Unterlagen postalisch zugestellt.
Seit dem Presseausweis 2006 geltende neue Gebühren, die mit der Antragstellung für Nicht-ver.di-Mitglieder fällig werden: Jährliche Erstausstellung 50 Euro.
Für Mitglieder ist die Ausstellungsgebühr im Mitgliedsbeitrag enthalten.
Für das neue - ebenfalls jährlich wechselnde - Autoschild – beträgt die Gebühr, auch für Mitglieder 10 Euro.
Nichtmitglieder senden ihre Anträge direkt an:
ver.di NRW-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie
"Presseausweise"
Karlstr. 123-127
40210 Düsseldorf
Tel.:02 11/6 18 24-414
E-Mail: presseausweise.nrw@verdi.de
Die Gebühr ist in voraus zu überweisen.
SEB Köln, Konto 1140 205 601, BLZ 370 101 11
Stichwort "Presseausweis"
Kölner Anschriften:
ver.di Bezirk Köln NRW Süd
Fachbereich Medien, Kunst und Industrie
Hans-Böckler-Platz 9
50672 Köln
Tel. 02 21/48558-480
ver.di Betriebsverband WDR
Appellhofplatz 1 a, Haus Forum
50667 Köln
Tel. 02 21/2 20 60 08
Schreiben als pdf-Datei inklusive aller NRW-Kontakte.
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